Meine Nicht-Diät
  Startseite
    Ablenkung
    Bewegung
    Tagebuch
    Ernährung
    Strategie
    Wiegetag
  Über...
  Archiv
  Kontakt
  Abonnieren

http://myblog.de/lilamex

Gratis bloggen bei
myblog.de





Strategie

Post Scriptum

Nachtrag ... gerade gelesen:

Wichtig für die Veränderung des eigenen Eßverhaltens ist die Reflexion des eigenen Empfindens sowie der eigenen Wünsche.

Für den konkreten Umgang mit dem Essen haben sich folgende Hinweise als hilfreich erwiesen.
1. den Teufelskreis von Fasten-Essen-Fasten zu durchbrechen.
2. Sensibilisierung für Hungergefühl: keine Nahrungsmittel sind verboten, sondern alles soll langsam und genußvoll gegessen werden., Kosten und Schmecken soll gelernt werden.
3. Schuldgefühle abbauen,
4. Innere Stimme schulen, für das,was man möchte. Sättigung und Hunger spüren. Erlaubnis, auch Essen stehenzulassen.

Keine neuen Vorschriften und Normen, sondern Selbstreflexion.

Vielleicht hilft das ja wem was ...
28.1.08 01:42


Denkanstoß III

Ich muss mal ganz ehrlich sagen, dass mein Kind zwar der Grund ist, warum ich während der Schwangerschaft nicht weiter abnehmen durfte, aber es ist definitiv nicht der Grund dafür, dass sie IMMERNOCH drauf sind. Es tut schließlich alles, um mich gehörig auf Trab zu halten. Also nicht wieder Ausreden!

Also: wieso ist es nach wie vor so? Ich habe mir Gedanken gemacht/tue es gerade jetzt besonders, um rauszufinden, WARUM ich esse, was mir fehlt; ist bei mir wohl so eine Art Ersatzbefriedigung (gewesen *hoff*). Daran kann ich jetzt gezielt arbeiten, und dann wird sich das mit dem Gewicht wieder geben.
Das mit dem Es-tut-sich-nix-trotz-Sport ... meine Fitness-Guru-Frau meinte, dass man alle drei Monate einen neuen Schwerpunkt setzen sollte, damit es dem Körper respektive den Muskeln nicht 'langweilig' wird, und sich aus Langeweile einfach nix mehr tut (kein Fett mehr verbrannt wird). Man soll den Körper immer wieder mit was Neuem überraschen, meinte sie.

Das mit dem weniger essen etc ... ich habe für mich in den letzten Wochen herausgefunden, dass sich was in meiner Psyche ändern muss, und dass es mir nix bringt, mich stundenlang mit Diätplänen, einkaufen, kochen, abspülen und dann wieder von vorne anfangen ... zu beschäftigen. Ich esse regelmäßig dann, wenn mir der Körper sagt, dass er Hunger hat. Gut, ich bin glücklicherweise noch relativ flexibel, weil mein Partner in der Kantine verpflegt wird, und das Kind zwar schon Brei isst, ich den aber selbst koche und einfriere und portionsweise auftaue, also in der Tat viel Spielraum habe, um das in dieser Form durchzuziehen.

Ok, wenn mein Partner mit irgendwas riesig leckerem antanzen würde, um das vor meinen Augen zu verspeisen ... ich würde ... Erzähl' ich euch morgen Abend. Der erste Härtetest morgen: Firmung meiner Nichte mit allem PiPaPo (Kaffee und Essen gehen). Anstrengend wird's dann wohl im Restaurant ... *grmpf*. Aber mein Mann wird mir helfen ... *hoff*.

Habe heute lustigerweise ein Buch in die Hand bekommen: "Essen als Ersatz" von Geneen Roth (RoRoRo). Das ist genau das, was ich mir selbst für mich überlegt hatte: Meinen Körper besser kennenlernen und auf ihn hören, um so angemessen auf seine Bedürfnisse reagieren zu können. Wenn ich ganz genau hinhöre, dann muss ich gestehen, sagt er nicht zu mir: Friss, sonst verpasst du was! Er sagt schon seit geraumer Zeit: Lass' mich in Ruhe mit dem ganzen Gegesse, ich habe in diesem und jenem Moment gar keinen Hunger! Warum gibst du mir trotzdem was?

Denkanstöße heute mal nicht von mir sondern aus dem Buch:

- "Wenn es keinen Hunger gibt, gibt es auch kein Signal aufzuhören."

- "Hör auf deinen Körper. Wenn er dir sagt, er hat genug, lege deinen Gabel, den Löffel, deine Hände hin."

- "Nutze die Gelegenheit herauszufinden, wie sich dein Körper fühlt, wenn du ihm gibst, was er will."

- "Wenn du nicht weißt, was du essen willst, bist du entweder zu hungrig oder nicht hungrig genug (Anm.: Lust). Es ist kein 'falsches' Gefühl, heißhungrig zu sein, begierig nach Essen. Versuche nicht, so hungrig zu werden, denn dann wird es schwierig, herauszufinden, was du willst und wann du genug hast. Es braucht seine Zeit, rasenden, wahnsinnigen Hunger zu bändigen, und dann hast du gewöhnlich über das 'Genug' hinaus gegessen und bist immer noch nicht befriedigt, weil du in solcher Hast nicht essen kannst, was du willst.
Wenn du nicht hungrig bist (aber wünschst, du wärst es), kannst du dir zwar verschiedene Nahrungsmittel vorstellen, aber da diese Bilder nicht mit physischem Hunger verbunden sind, ist die Wahl schwierig. Ohne Hunger gibt es nichts zu befriedigen. Warte, bis die Vorstellung deutlich wird; es wird dir dann besser schmecken."


Das war das Wort zum Freitag *grins*. Habt ihr's bis hierher geschafft? Werde nicht alles komplett so durchziehen, wie das da geschrieben steht, sondern einfach wie gehabt ... Hunger ... essen ... Lust ... satt ... nix essen. Ich finde es eigentlich ein ganz schönes Gefühl, mal hungrig zu sein, und sich dann auf was Leckeres zu essen zu freuen, anstatt immer vollgegessen.

Liebe Grüße,
Lilamex

28.1.08 01:40


Denkanstoß II

Hallihallo! 

Bin für meinen Teil ganz zufrieden mit den letzten paar Tagen:
Gestern
3 Stück Nusskuchen,
1 Teller Nudelpfanne
¼ Banane
50 g Reisbrei
2 Gläser Molke Beerenmix
2 Leberwurstbrote
1 Orange
1 Mandarine
Also gut satt geworden, und trotzdem abgenommen.

Was ist denn eigentlich die "Schlank-im-Schlaf Diät"? Klingt lustig. Und was soll man von Weight Watchers halten? Ich war da einmal auf einem Probetreffen, und also mal ehrlich ... ich fand's affig. Ich finde halt, bei den ganzen Diäten dreht sich alles nur noch ums Essen, und man ist pausenlos mit irgendwas zählen, einkaufen, kochen und essen beschäftigt. Nix für mich.

Das mit dem Aufschreiben finde ich gar nicht stressig. Ist ja kein Muss jetzt über die nächsten zwei Jahre, sondern vielleicht drei bis vier Wochen oder so, muss ich ja auch niemandem abgeben, sondern dient allein dazu, das vor mir selbst zu verinnerlichen, Wann bin ich satt? und wann habe ich Hunger? Wobei man schon während des Aufschreibens merkt, was nötig ist und was nicht.
Kalorien zähle ich gar nicht, unnötig meines Erachtens. Dann kann ich auch WW-Punkte oder Glyx oder sonstwas zählen. Alles zu stressig.

Fleisch und Wurst gibt's hier auch nicht, dafür aber Käse. Wieso sollte ich mir das verbieten? Dann esse ich doch lieber genussvoll drei Scheiben leckerstes Käsebrot, wenn ich wirklich Hunger drauf habe, und bin danach richtig satt und zufrieden, als drauf zu verzichten, obwohl es mir die ganze Zeit danach gelüstet.

Habe mir heute sogar einen Pott Mousse au Chocolat erlaubt. Hab erst eine halbe Stunde gewartet, und als ich immer noch Hunger drauf hatte ... rein damit. Jummy!!

Ich sollte zwar einen suuuupergesunden Salat essen, weil Mousse au Chocolat dick macht. Trotzdem esse ich Mousse au Chocolat, weil ich Verlangen danach spüre. Jetzt habe ich aber eine Mörderlust auf Mousse au Chocolat und nicht auf Salat (vielleicht morgen wieder).

Die Frage ist: Möchte ich Salat? Ich weiß genau, dass wenn ich den esse, ohne ihn zu WOLLEN, ich danach genauso unbefriedigt sein werde, wie vorher. Dann werde ich mit Sicherheit auf die Suche nach noch irgendwas anderem gehen ... und in der Folge: wenn ich Salat und so weiter und so fort esse, obwohl ich auf Mousse au Chocolat richtig HUNGER habe, kann es sein, dass ich am Schluss mehr Kalorien zu mir genommen habe, als wenn ich einfach eine Portion Mousse gegessen hätte ... also: Mahlzeit! Damit ist mein Bedarf für die nächste Woche wieder gedeckt.

Frage: Wo kommt das Verlangen nach Essen her?

Lese die letzten Tage mein altes Nicht-Diät-Tagebuch, was ich ziemlich aufschlussreich finde, da essen bei mir echt psycho ist.

So, heute war ein echt schöner Tag mit voller Befriedigung ... Kind war richtig gut drauf, Wetter war schön, und seit drei Tagen dreht sich die Welt nicht mehr ums Essen und die Essensbeschaffung, alles fein.

Liebe Grüße und gute Nacht,
Lilamex

28.1.08 01:32


Denkanstoß

1. Aufgabe: Buch führen, was man isst, ob man vor dem Essen hungrig war, und wieviel man gegessen hat (bis man satt war? übervoll? gerade richtig?)

Ich habe mir diese Nicht-Diät selbst überlegt, und es hat tatsächlich mehrere Jahre erfolgreich funktioniert, bis ich schwanger wurde, und essen musste. Auch wenn man anfangs wahrscheinlich ziemlich unregelmäßig isst (auch dafür gibt's Tipps & Tricks) ... mit der Zeit pendelt sich das prima ein. Und wie gesagt: keine Wochenpläne, kein gar nix. Nur der Hunger, die Lust und ich und ab jetzt jeden Donnerstag die Waage :-)
28.1.08 01:25


Masterplan II

Hallihallo! 

So richtig Diät (!) habe ich noch gar nie gemacht, habe ich auch jetzt nicht vor, denn einen festen Kochplan und so ... ist doch viiiiiiel zu stressig! Mir jedenfalls.
Deshalb ist mein Plan zur Gewichtsabnahme der folgende: Wieder mehr mit mir selber reden, und mir selbst zuhören. Essen ist jederzeit erlaubt, alles, was ich will. Jetzt kommt das große Aaaaaaaber: Ich muss wieder unterscheiden lernen, was HUNGER und was LUST ist. Wenn ich HUNGER habe, darf ich so lange essen, bis ich EHRLICH SATT bin. Wenn ich EIGENTLICH satt bin, aber noch etwas LUST habe auf Nachschlag, dann muss ich das durch Ablenkung und sonstwie kontrolliert bekommen. Demnach darf ich essen, wenn ich Hunger habe, muss aber nicht zwangsläufig was essen, nur weil irgendwer sagt, 'jetzt ist Abendessenzeit oder Mittag oder sonstwas'.
Das funktionierte bei mir über mehrere Jahre sehr gut. Ich war ausgeglichen, weil ich nicht hungern musste und alles schön stressfrei, bis ich schwanger wurde (Vorsicht, Ausrede!), zugenommen habe, immer schön essen musste, damit das Kind genügend Nährstoffe bekommt beim Stillen etc. Und jetzt habe ich den Salat.
Ich muss dazu sagen, dass ich nicht lernen muss, gesund zu essen, so bin ich das eigentlich gewohnt. aber ab jetzt wieder: Klasse statt Masse!

Toi toi toi!

28.1.08 01:20


Hunger versus Lust!

Hallo zusammen ...

Heute ging es essenstechnisch sehr gut ... bis abends. Gut, war jetzt nicht soooooo dermaßen viel; ich möchte nicht vorher gegessen haben wie sonst was und jetzt hungern, sondern die Nahrungsmenge so reduzieren, dass sich mein Körper auch wirklich auf 'weniger' programmieren lässt, und ich tatsächlich nicht mehr so viel Hunger und Lust habe.
Wie macht ihr das denn abends? Wie haltet ihr eure Esslust im Griff, wenn sie denn da ist? Und wie lenkt ihr euch ab?
Ich versuch's mit Trinken und Ablenkung eben.
Wird Zeit, dass ich wieder ins Fitnessstudio gehe!!

Liebe Grüße,
Lilamex

28.1.08 01:16


Der ultimative Masterplan I

Hallo!

 Für den Anfang habe ich mir vorgenommen,

1. bewusst zu essen; wenn ich Heißhunger habe, dann muss ich zehn Minuten warten, ob's weg geht. Wenn's weg geht, ist's gut, dann war's Heißhunger und wenn's bleibt, ist es Hunger, dann 'darf' ich was essen.

2. akribisch alles aufzuschreiben, was ich esse, um mir quasi einen Spiegel vorzuhalten, das schreckt - hoffentlich - ab.

3. bei mir ist's weniger die ungesunde Ernährung, als einfach zu viel; also: weniger zu essen

4. wieder genug zu trinken.

Heute auch wieder ... habe den ganzen Tag anständig gegessen ... bzw gesund und nicht zu viel, und auf dem Nachhauseweg durch den Bahnhof ... eine Portion Wokgemüse mit Bratkartoffeln und Pilzen. Naja, immerhin habe ich das Gemüse gewählt, und nicht die Nudeln oder so, auch wenn das wieder eine Ausrede ist, die nicht zählt. Und heute abend eine Portion Müsli ... *grrrrrrrrrrrrrr*

Vielleicht sollte ich mir mal für eine Woche oder so diese Frosta-Beutel mit der Brigitte-Diät kaufen?

Naja. Mehr Sport MUSS ich definitiv machen.

Wie lernt man, standhaft zu bleiben????

Liebe Grüße,
LilaMex

28.1.08 01:05





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung